Dipl.-Ing. Günter Dörrhöfer
Gebäudeenergieberater (HWK)
☎ Telefon: 06145 3799 550
Energieberatung
Vor-Ort Beratung
Energieberatung für Wohngebäude
Energieberatung für Baudenkmal und erhaltenswerte Bausubstanz
individueller Sanierungsfahrplan
Förderanträge
Energetische Baubegleitung
Energieausweise für Wohn-
und Nichtwohngebäude
Luftdichtheitsmessung u. Thermografie
Heizlastberechnung nach DIN12831
Sachkundige Person für Wärmepumpensysteme nach VDI 4645
Donnerstag, 18.06.2026
Der Bundesrat sieht den Entwurf des GModG kritisch
Es war geplant, das bisherige Gebäudeenergiegesetz durch das Gebäudemodernisierungsgesetz zu ersetzen. Hier die Ankündigung des Kabinettbeschlusses. Der bisher vorliegende Entwurf des "neuen" Gesetzes weist aber zahlreiche "Defininionslücken" auf.
Der Bundesrat hat nun ein Ergänzungsdokumen zum GeModG veröffentlicht.
Dienstag, 21.04.2026
Umstellung unserer Datenwolke
Seit vielen Jahren bieten wir unseren Kunden einen Datenaustausch über unsere Datenwolke ("cloud") an. Bisher wurde dazu die freie Software "ownCloud" eingesetzt.
Nachdem 2016 der Entwickler die unter dem Namen "ownCloud" gegründete Firma verlassen hatte wurde diese Software nicht mehr weiter gepflegt. Der bisherige Entwicklungsstand wurde nunmehr zu "Nextcloud" und unabhängig weiter entwickelt. 2018 entschied der Bund "Nextcloud" als Alternative zu propritären Softwarelösungen einzusetzen.
Wir haben uns entschieden, die inzwischen veraltete "ownCloud", die nicht zuletzt auch durch veraltete Software-Werkzuge mit bekannten Sicherheitslücken zu einem Risiko wurde, durch "Nextcloud" zu ersetzen. Dieser Vorgang ist nun abgeschlossen. Alle bisherigen Kundendaten sind weiterhin vorhanden, aber die Zugangsdaten haben sich geändert. Die aktuellsten Kunden hatten wir inzwischen mittels Email über die geänderten Zugangsdaten informiert. Sollten Sie also keinen Zugang mehr zu den Daten haben, schicken Sie uns eine kurze Nachricht, wir senden Ihnen dann die aktuellen Zugangsdaten.
Übermitteln Sie große Dokumente oder Dokumente mit persönlichen Daten nicht über das ungeschützte Email-System sondern verwenden Sie dazu unsere Datenwolke. Die Übertragung in die Datenwolke erfolgt über eine geschützte Verbindung (Hinweis: Achten Sie auf das Schloß in Ihrem Browser) und ist vor neugierigen Datensammlern sicher. Unser lokales System synchronisiert sich, ebenfalls über eine geschützte Verbindung, mit der Datenwolke. Sie sollten uns aber eine kurze Mail zukommen lassen, wenn Daten übertragen wurden.
Mittwoch, 25.03.2026
Das "Gebäudeenergiegesetz " wird voraussichtlich im Juli 2026 durch das "Gebäudemodernisierungsgesetz" ersetzt
Das gestern vorgelegte Eckpunktepapier zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz weist einige Änderungen aus:
Die detaillierten Vorgaben des bisherigen „Heizungsgesetzes“ (§§ 71 ff. GEG) sollen entfallen. Die verpflichtende 65-%-Erneuerbaren-Vorgabe beim Heizungstausch wird gestrichen. Eigentümer sollen künftig frei über die Heiztechnologie entscheiden. Auch neue Gas- und Ölheizungen sollen wieder zulässig sein. Doch Vorsicht: die Betriebskosten dieser fossilen Heizungen werden sich deutlich erhöhen denn fossile Heizungen müssen künftig schrittweise steigende Anteile klimafreundlicher Brennstoffe nutzen („Bio-Treppe“ ab 2029).
Energieversorger werden verpflichtet, erneuerbare Gas- bzw. Ölanteile in Verkehr zu bringen. Start der Quote ab 2028 mit nur 1 %, dann steigend! Die Quote soll bilanziell erfüllt werden können.
Umsetzungsfristen der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) soll verlängert, die Vorschriften deutlich verschlankt werden.
Die Kommunale Wärmeplanung wird vereinfacht, insbesondere für kleinere Kommunen. Der Ausbau und Dekarbonisierung von Fern- und Nahwärmenetzen soll gestärkt werden. Für transparente und faire Fernwärmepreise soll die AVBFernwärmeV sowie die Wärmelieferverordnung novelliert werden.
Die Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) soll mindestens bis 2029 „auskömmlich“ abgesichert werden.
Der Gesetzentwurf soll bis Ostern erstellt sein und danach in den Bundestag. Das Inkrafttreten ist vor dem 1.7.2026 geplant.
Der Gesetzentwurf wurde vollständig von der Politik und Lobbygruppen entwickelt - Energieberaterverbände wurden nicht mit einbezogen. Die dringende Energiewende im Gebäudesektor wird verschoben.
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